Verbreitungsgebiet der Boa c. sabogae:
"Pearl Islands", sowie Chamá, Taboga und Tabogilla vor der Küste Panamas.
Die Saboga Boa gehören zu den kleineren Vertretern von Boa constrictor, nach unseren Kenntnisstand erreichen Weibchen eine Länge von 1,50m-1,80m , Mänchen ca. 1,40m- 1,60m.
Die Boa constrictor sabogae ist in der gegenwärtigen Zeit, eine der seltensten Unterarten von Boa constrictor in der Gefangenschaft. Dies trifft besonders auf die Tiere vom Taboga Insel Komplex zu, da bisher nur 5 Exemplare von den Inseln Taboga, Cha Mar und Tabogilla ausgeführt wurden. Es ist auch fraglich ob es jemals noch einen Export von Boa. c. sabogae von einer der Taboga Inseln geben wird, da durch die stetige Besiedelung dieser Inseln so gut wie keinen Lebensraum dieser seltenen Tiere übrig geblieben ist.
Bei der Boa constrictor sabogae handelt es sich um eine natürliche hypomelanistische Form (herabgesetzten Schwarzanteil). Ihre Grundfärbung ist beige-orange und die Sattelflecken sind orange bis rötlich gefärbt.
Auch bei dieser Unterart kommen vereinzelte Exemplare mit einer aberranten Sattelfleckenzeichnung vor, sowohl bei den Tieren von Pearl-Island Boas als auch bei den Taboga-Island Boas aus der Zucht von Robert Meidinger.
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Robert Meidinger (der Direktor des Zoo "World of Snakes" in Grecia, Costa-Rica) bekam im Jahr 1999 die Erlaubnis, zum Fang und zur Ausfuhr von dieser seltenen Boa constrictor Unterart. Dies war das erste Mal, dass die Regierung von Panama eine Ausfuhr genehmigt hatte.
Wir haben unsere Boa constrictor sabogae ausschließlich von der (Robert Meidinger Blutlinie) erworben, da es die weltweit Einzigen sind, deren Herkunft aus dem Verbreitungsgebiet zu 100% bewiesen ist und lückenlos zurückverfolgen lässt. Auch uns wurden schon angebliche Pearl Island Boas (Boa c. sabogae) aus den USA angeboten, die unseren Tieren zum Verwechseln ähnlich sahen, wo wir aber dankend abgelehnt hatten. Es liegt uns am Herzen diese Blutlinie rein zu erhalten und sie auf keinen Fall mit anderen Tieren zu kreuzen |
Aufgrund von offensichtlich versuchten Irrungen und Verwirrungen bzgl. unseren gestreiften Boa c. sabogaes, wendeten wir uns nochmal an Robert Meidinger (oder den Betreiber des Zoos) wie er auch gerne genannt wird, um etwas genaueres über den "Privaten Züchter" aus Costa-Rica zu erfahren. Es wurde uns zwar bestätigt, dass es einen weiteren Züchter in Costa-Rica von angeblichen Boa c. sabogae gibt, aber bisher wurden diese Nachzuchten der angeblichen "Pearl-Island Boas", ausschließlich nur in die USA ausgeführt!!! |
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Im Jahr 2004 wurden diese Boas (ohne Nachweis) mit Hilfe von Robert Meidinger an einen bekannten Züchter in die USA exportiert. Robert Meidinger erklärte uns, dass von ihm noch nie Tiere von jenem privaten Züchter nach Europa ausgeführt wurden, sondern ausschließlich die eigenen Nachzuchten seiner Boa c. sabogae (Taboga-Island) mit der gesicherten Herkunft.
Aus diesem Grunde kann man davon ausgehen, dass alle Boas, welche Robert Meidinger selbst aus Costa-Rica auf direktem Wege nach Europa ausgeführt hat, auch der Blutlinie mit gesicherter Herkunft angehören!!!
Nach unserem Wissen sind auch schon die ersten Boa c. sabogaes, die ursprünglich von diesem "Privaten Züchter" aus Costa-Rica abstammen, über Umwege von den USA nach Europa gelangt.
Seit dem Jahr 2005 ist es auch schon zu vereinzelten Ausfuhren von so genannten Pearl Island Boas von Panama in die USA gekommen. Diese Boas wurden in der Regel gemeinsam mit Boa c. imperator exportiert und da bei diesen Boas der Fundort nicht bekannt ist, ist es schwer mit Sicherheit zu sagen ob es sich hierbei in der Tat um Pearl Island Boas handelt, oder ob diese Tiere von einer anderen Insel oder vom Festland stammen.